Holzpellets telefonisch bestellen? Jetzt anrufen: 09225 - 95 64 99 0

Die kalte Winterzeit hat in den letzten Wochen zu einer verstärkten Nachfrage nach Pellets geführt – ein Faktor, der im Februar erstmals deutlich den Pelletpreis beeinflusste: Er stieg um 18,6 % und liegt nun bei 363,21 €/Tonne. Laut Erhebung des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) entspricht dies 7,26 Cent pro Kilowattstunde Wärme, wobei Pellets im Vergleich zu Heizöl einen Preisvorteil von rund 25 % bieten. Daher empfiehlt das DEPI Betreibern von Pelletheizungen, ihren Brennstoff bevorzugt im Frühjahr oder Sommer zu erwerben.

„Niedrige Temperaturen und die kontinuierlich steigende Nachfrage treiben die Pelletbranche derzeit an“, erläutert DEPI-Geschäftsführer Martin Bentele den Preisanstieg. Er weist darauf hin, dass erfahrene Kunden traditionell in der wärmeren Jahreshälfte ihr Lager auffüllen, wenn die Preise saisonal am niedrigsten sind. Durch die Energiekrise 2022 und milde Winter hat sich dieses Verbraucherverhalten jedoch verändert – das übliche, günstige Nachschubdatum im Frühjahr wurde verschoben.

Trotz des aktuellen, unerwartet hohen Preisanstiegs bleiben Holzpellets die kostengünstigste Alternative zu fossilen Brennstoffen – mit einem Preisvorteil von rund 25 % gegenüber Heizöl und ca. 34 % gegenüber Erdgas. Eine Untersuchung der Verbraucherzentrale NRW im Handelsblatt unterstreicht zudem den erheblichen ökonomischen Vorteil des Heizens mit Pellets, sowohl in unsanierten als auch in sanierten Gebäuden. Bentele schließt mit dem Rat, sich von saisonalen Preisschwankungen nicht verunsichern zu lassen, da langfristige Marktbeobachtungen eine verlässliche und stabile Preisentwicklung bestätigen – auch wenn externe Ereignisse und wirtschaftliche Veränderungen den Preis beeinflussen können.